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Mein Reiseabenteuer – Curacao

Ihr habt keine Lust mehr auf Kälte und Regen? Dann kommt mit nach Curacao. Die Hauptreisezeit ist zwar von November – Februar, aber auch der April ist perfekt um sich auf den Sommer in Deutschland vorzubereiten. Es sind durchgehend 31 Grad und abgesehen von ein paar Wolken könnt Ihr den ganzen Tag die wunderschönen Buchten und das türkisfarbene Meer genießen.

Curacao erreicht Ihr von Düsseldorf oder Amsterdam im 9,5 Stunden Direktflug mit Air Berlin oder KLM. Seit Oktober 2010 ist die Insel als Land Curaçao einer von vier nach innen autonomen Gliedstaaten („Ländern“) des Königreichs der Niederlande und ohne Visum zu bereisen.  Ihr zahlt mit US Dollar oder Antillen Gulden und könnt Euch mit niederländisch oder englisch überall verständigen.

Am besten bereist Ihr die Insel mit einem Mietwagen. Der kostet ca. 50 USD/Tag und die Kosten für 1l Benzin liegen sogar unter 1 USD.  Taxi fahren ist gegensätzlich zu Mauritius sehr teuer und auch das öffentliche Verkehrsnetz ist nicht sehr gut ausgebaut und zuverlässig.

Grundsätzlich ist Curacao nur 444km² groß und von einem zum anderen Ende der Insel braucht Ihr nur 2 Stunden, was aber nicht heißt, dass es nichts zu sehen gibt 😉

Im Westen der Insel findet Ihr die die schönsten Badebuchten, die ich bislang gesehen habe. Weißer Pudersand und türkisfarbenes, klares Wasser laden zum Schnorcheln und sonnenbaden ein.

Der bekannteste Strand ist „Grote Knip“, aber mein Favorit waren Porte Mari und Pirate Beach. Diese Buchten sind etwas kleiner und ursprünglicher. Im Pirate Beach bekommt Ihr auch eine super Cocktail Beratung und der Caribbean Colada mit Blue Curacao ist ein Muss zum Sundowner.

Alternativ zum Beach könnt Ihr auch auf den Christoffelberg im Nationalpark wandern. Einfach im Touristenzentrum eine Karte kaufen und nach ca. 1 Stunde seid Ihr auf 375m und habt einen wunderschönen Gesamtüberblick über die Insel.

Sehr interessant ist auch die Besichtigung der kleinen Likörfabrik nahe Willemstad.
Aus den Schalen von Bitterorangen (Pomeranzen), die auf der Insel wachsen, wird der nach der Insel benannte Likör Curaçao hergestellt. Die Schalen werden mazeriert und dabei in Alkohol eingelegt, der Aroma und Farbstoffe herauslöst. Den Likör gibt es entweder in klarer Form oder in den Farben Rot, Orange, Grün und Blau. Der auf der Insel hergestellte Likör ist mit dem in Europa meistens „Blue Curaçao“ genannten nicht zu vergleichen.

Willemstad ist die Hauptstadt der Insel und das Handelszentrum. Hier findet Ihr die berühmte Emma Bridge oder von den Einwohnern auch liebevoll „Swinging Emma“ genannt. Diese Brücke hat weltweit eine einzigartige Konstruktion und klappt komplett zur Seite auf, so dass riesige Containerschiffe mitten durch die Stadt in den Hafen fahren. Besonders spektakulär ist dieses Schauspiel bei Nacht, wenn an der Handelskade bei live Musik gegessen wird und nur ein paar Meter weiter ein Kreuzfahrtschiff passiert. Nur ein paar Meter weiter entlang der Meerseite im Pietermaii District findet Ihr sehr coole Beachclubs, wo Ihr mit Blick auf die Wellen den Sonnenuntergang bewundern könnt.
Schaut mal ins BijBlauw, die Miles Davis Bar und unbedingt ins Innere des Mundo Bizzarro.
http://pietermaaidistrict.com/

Ich bin mehr als begeistert von dieser kleinen Insel und freue mich schon auf das nächste Reiseabenteuer!