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Schuhpflege on Point!

Ein gut gepflegtes Äußeres: die nachhaltige Visitenkarte für Jedermann. Zu dem äußeren Erscheinungsbild gehört auch ein optisch edles Schuhwerk. Und dies will geputzt werden, um den Ansprüchen des Trägers gerecht zu werden.

Warum solltest du deine Schuhe pflegen?

Viele Menschen sind Schuhpflege-Muffel geworden. Über die Jahre hinweg hat sich die Einstellung gegenüber ihren Schuhen geändert – waren Schuhe früher ein wertvolles Gut, das einen Tag für Tag durch das Leben getragen hat und das man daher intensiv pflegte, so werden Schuhe heute immer mehr zu Gebrauchs- und vor allem Verbrauchsgegenständen, bei denen die Notwendigkeit der Pflege oft nicht erkannt wird.

Doch: wer regelmäßig seine Schuhe pflegt, erzielt eine deutlich bessere Haltbarkeit und ein wesentlich gepflegteres Äußeres der Schuhe über ihren gesamten Lebenszeitraum. Ganz besonders bei Lederschuhen gilt: regelmäßige Schuhpflege ist Pflicht! Das natürliche Material schätzt eine intensive Pflege sehr.


Nachhaltigkeit

Allein aus Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsgründen ist Pflege wichtig, um keinen unnötigen Konsum zu fördern. Pflegt Man(n) die Schuhe, wird die Lebensdauer erhöht und wichtige Ressourcen bleiben erhalten.

Wer günstig kauft, kauft zwei Mal! Dieses Sprichwort kennen wir wohl noch von früheren Generationen. Doch das diese damit gar nicht so unrecht haben, erkennt man mit etwas Lebenserfahrung. Einmal in Schuhwerk mit hoher Qualität und ordentlicher Verarbeitung investieren, das richtige Wissen der Pflege parat und deine Schuhe halten ewig!

Der richtige Umgang

Der richtige Umgang mit Schuhen fängt bereits beim Anziehen an. Hierzu ist es ratsam einen Schuhanzieher zu nutzen. So bleibt der Schuh beim Anziehen in seiner ursprünglichen Form und gibt keine Beugefalten. Außerdem gelingt der Vorgang damit viel leichter – je länger der Schuhanzieher ist, umso weniger tief muss Mann sich bücken.

Auch das Ausziehen sollte ohne Hast erfolgen. Zuerst werden die Schnürsenkel aufgeschnürt und erst wenn die beiden Schnürteile bis zur Mitte der Schnürung gelockert werden, ist ein einfacher Ausstieg aus dem Schuh sinnvoll. Du umschließt dabei die Hinterkappe des Schuhs mit deiner Hand und ziehst so den Schuh von der Ferse. So wird der Schuh geschont und das Material erleichtert dir das Anziehen beim nächsten Mal.


Jeder, der einen hochwertigen Lederschuh besitzt, sollte einen Schuhspanner sein Eigen nennen. Es ist sozusagen die Pflege von innen – die Lebenserwartung verlängert sich und die üblichen Gebrauchsspuren, wie Trauerstreifen, werden verhindert. Mindestens 14-16 Stunden, je nach Tragedauer auch 24 Stunden, sollte ein Schuhspanner in dem Schuhwerk verweilen, bis sich das Leder vollständig regeneriert hat.

Da wären wir auch schon bei dem Thema der Tragepause. Denn grundsätzlich gilt: Jeder Lederschuh hat nach mehrstündigem Einsatz eine Tragepause verdient. Die Dauer hängt von der Länge des Gebrauchs und auch von der Feuchtigkeit im Schuh ab. Ganz sicher gehst du, wenn du die Schuhe nach dem Tragen mindestens 3 Mal so lange, wie die Tragedauer,  mit dem Schuhspanner ausstattest. Optimal für das Material und die Formerhaltung sind 24 Stunden.

Reinigung

Doch welches Material benötigt welche Pflege? Im Folgenden erklären wir dir, welche Pflege für das jeweilige Material notwendig ist.

Glattleder

 Leder benötigt bestimmte Fette, die ihm während der Gerbung entzogen und dann wieder zugeführt werden. Durch den alltäglichen Gebrauch verliert der Schuh diese Fette. Ein Mangel führt zu Verlust der Dehnbarkeit und des Glanzes. Durch die Pflege gibt man dem Schuh die verlorene Feuchtigkeit zurück und der Glanz bleibt erhalten.

Vorgereinigt wird mit der Bürste und danach empfiehlt sich eine farblose Schuhcreme, die mit einem weichen Tuch oder Schwamm verteilt wird. Nachdem die Creme in das Leder eingezogen ist, sollte der Schuh mit einem weichen Tuch aufpoliert werden. An regnerischen Tagen darf die Imprägnierung des Schuhs nicht fehlen!

Wildleder/Velourleder

Kleine Verschmutzungen können bei diesem Material ganz einfach mit einer Bürste entfernt werden. Sitzt der Schmutz tiefer oder wird er nass, kann man ihn mit einem speziellen Pflegeschaum reinigen und danach mit einer Bürste aufrauen.

Textiloberflächen

 Leichter Schmutz kann mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Hält sich die Verschmutzung hartnäckiger, kann mit etwas Flüssigseife probiert werden. Reinigungsmittel sollten erst an einer nicht auffälligen Stelle getestet werden, um unschöne Beschädigungen zu vermeiden. Waschgänge sind bei Leder-Sneakern auch nicht zu empfehlen, da die Struktur des Materials durch die Temperaturen geschädigt werden kann.

Weiße Sohlen verschmutzt: Was tun?

Der Trend der weißen Sneaker zieht sich bereits seit Jahren durch die Mode. Die Sohlen sind hier natürlich sehr empfindlich und empfänglich für Schmutz. Zur Reinigung empfiehlt es sich ein Küchenschwamm o.ä., diesen zu befeuchten und die Verschmutzung mit Wasser zu entfernen. Härtere Reinigungsmittel sind auch hier zu Handhaben wie bei den Textiloberflächen: erst an einer unauffälligen Stelle testen, dann weiter reinigen.


Du bist noch auf der Suche nach neuen Schuhen, die perfekt zu deinem Stil passen? Dann sieh mal hier.