emilio adani

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Mein Urlaubsabenteuer auf Mauritius

Vorab zur Orientierung: Mauritius ist ein Inselstaat im Südwesten des indischen Ozeans, hat ca.
1,3 Millionen Einwohner, liegt ca. 870 Kilometer von Madagaskar entfernt, oder 12 Flugstunden von Frankfurt. Die offizielle Landessprache ist Englisch, aber gefühlt sprechen viel mehr Einwohner französisch.
Bewundernswert ist, dass hier 3 Religionen (Hindu, Moslem, Christen) ganz selbstverständlich und friedlich zusammen leben. 

Der Flughafen liegt im Süden der Insel und in der nahen Umgebung findet Ihr auch die schönsten Strände. Wir hatten ein Appartement in Blue Bay (Villa du Lagon) und das war gigantisch. Die Besitzerin Cecilia ist ein unglaublich netter und positiver Mensch, spricht fließend englisch und hilft sehr gerne bei der Organisation von Tagesausflügen. Auch 2 freilaufende Schildkröten Loli und Lola und 2 Katzen gehören mit zur Familie.  

Jeden Montag ist in Mahebourg der große Lebensmittel- und Kleidermarkt. Die Auswahl an frischem Obst und Gemüse ist echt beeindruckend und von den einheimischen Frauen wird sogar angeboten, dass sie bei Dir zu Hause kochen.  

Da Taxi fahren auf der Insel sehr günstig ist, haben wir statt einen Mietwagen zu leihen, einfach einen Taxifahrer für 1 Tag gebucht. Irgendwie ist jeder Taxifahrer auch nebenbei Fremdenführer, und wer sich nicht mit Linksverkehr auskennt, kann sich definitiv bei dieser Sightseeing Variante mehr entspannen. Den Black River National Park könnt Ihr zum Beispiel an 1 Tag besichtigen und auch noch eine Rumverkostung in Chamarel einbauen. Dort gibt es auch ein ganz tolles Restaurant, und wenn ihr dort was esst, ist der Eintritt inklusive Rumprobe kostenlos. 

Aber auch Busfahren ist sehr einfach. Fast jede Strecke kostet unter 1 Euro und Tickets gibt es während der Fahrt. Hierbei darf man allerdings nicht geräuschempfindlich sein, weil die Busse zum Teil echte Ratterkisten sind und die Busfahrer sehr gerne Gas geben. Wer zu langsam fährt wird auf jeden Fall angehupt und durch dichtes Auffahren genötigt, Platz zu machen. 

Ein Highlight war auf jeden Fall das Dolphin Watching. Hierzu müsst ihr etwas höher an die Westküste fahren (1 Stunde). In der Bay von Tamarin ruhen die Delphine morgens nach der Jagd. Wir sind mit Fred, der auch Surflehrer im Tamarin Surf Hotel ist, bereits um 5.30 Uhr raus gefahren und das Resultat seht Ihr ja im Video. Atemberaubend, wenn eine Gruppe von ca. 40 wilden Delphinen unter dir herschwimmt. Leider wird das auch sehr touristisch vermarket und ab 8.30 Uhr ist die Bucht voll von Motorbooten. Das Tamarin Surf Hotel ist eine Attraktion für sich. Das Farbkonzept ist ganz im Stil der 70er Jahre und an jedem Abend gibt es Livemusik zum Dinner.  

Port Louis ist die Hauptstadt der Insel und auch dort findet Ihr einen riesigen Straßenmarkt plus 1 Halle für Obst und Gemüse und 1 Halle nur für Fleisch. Ihr solltet unbedingt die einheimischen Spezialitäten von den fliegenden Händlern probieren. Samosas sind kleine Blätterteigtaschen mit verschiedenen Füllungen. Sehr lecker! 

Am letzten Tag hat Cecilia uns eine Speedboot Tour mit Esteban und Tony organisiert. Vom ehemaligen Leuchtturm aus habt Ihr einen wunderschönen Blick über das Meer. Zum Lunch gab es fangfrischen Hummer vom Grill, bevor es zu den schönsten Schnorchelspots ging. Getränke an Bord mit Partymusik inklusive. Die Jungs sind wirklich super Entertainer. Mit dabei waren unsere amerikanischen Nachbarn, die seit 18 Monaten auf Weltreise sind und Besuch von Ihrer Familie hatten. Sehr lustige Truppe, die wir über Facebook auf ihren nächsten Stationen des Weltabenteuers weiterhin begleiten. 

Insgesamt kann ich Mauritius für euer nächstes Urlaubsabenteuer nur empfehlen.

Also, viel Spaß beim Buchen 🙂